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Wie bezwingt man Kopfsteinpflaster?

12th April 2018 - tagged: road
Wie bezwingt man Kopfsteinpflaster?

Wie bezwingt man Kopfsteinpflaster?

12th April 2018 - tagged: road

10 Tipps um besser über Pflaster zu fahren.

Jedes Jahr sieht man es bei den Frühjahrsklassikern – Kopfsteinpflaster! Es macht wenig Sinn aus dem Nichts über Kopfsteinpflaster zu fahren. Du musst dich darauf vorbereiten dieses Pflaster zu bezwingen, denn es ist eine technische Herausforderung. Behalte diese 10 Tipps im Hinterkopf wenn du diese Herausforderung antreten willst.

1. Fahre auf breiten Reifen

Früher sind alle mit 23 mm Reifen mit 8 bar gefahren. Heute ist es üblicher, breite Reifen mit geringerem Luftdruck zu fahren. Wenn du Kopfsteinpflaster befahren möchtest, versuche mit einer Reifebreite von mindestens 25 mm zu fahren. Noch besser sind 28 mm Reifen, wie sie von den Pro’s bei den Frühjahrsklassikern gefahren werden. Achte darauf, dass die Reifen technisch einwandfrei und nicht zu weich sind, denn dies würde die Gefahr eines Defektes erhöhen.

2. Nicht zu viel Luftdruck fahren

Der Luftdruck in deinen Reifen hängt von deinem Körpergewicht und der Reifenbreite ab. So wie bei einigen Frühjahrsklassikern sollte der Reifendruck zwischen 5 und 6 bar liegen. Der Druck kann etwas höher liegen wenn du ein wenig schwerer bist oder einen schmalen Reifen fährst. Aber ein Luftdruck von 8 bis 9 bar ist absolut indiskutabel. Wenn du einen breiten Reifen mit geringem Körpergewicht fährst, kann der Luftdruck um die 5 bar liegen.

Reifen unter 5 bar zu fahren ist nicht empfehlenswert, da die Gefahr einen Durchschlages erhöht ist. Dies passiert, wenn der Schlauch zwischen Felge und Reifen gequetscht wird und könnte ein guter Grund sein sich für ein tubeless System zu entscheiden.

3. Halte deinen Lenker fest, aber locker.

Wenn du das erste Mal über Pflaster fährst, wirst du dazu tendieren den Lenker sehr fest zu greifen. Dies ist genau das, was du vermeiden sollest. Wenn du den Lenker zu fest greifst, werden deine Finger steif und schmerzen, was dich auch noch im Nachhinein belasten wird. Deshalb solltest du den Lenker locker anfassen, so dass sich dein Rad seinen Weg über das Pflaster suchen kann.

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4. Fasse deinen Lenker mittig an

Die beste Position deinen Lenker auf Kopfsteinpflaster zu halten ist in der Mitte. Nicht an den Bremsgriffen. Wenn du in der Mitte den Lenker greifst, sitzt du etwas aufrechter und du kannst den Lenker etwas lockerer halten. Es ist möglich, den Lenker an den Griffen zu fassen, aber dadurch kann sich das Rad nicht mehr so gut den eigenen Weg suchen.

5. Wickel dein Lenkerband doppelt

Wenn du eine lange Ausfahrt mit viel Kopfsteinpflaster planst, ist es sinnvoll das Lenkerband doppelt zu wickeln. Dadurch kannst du Erschütterungen vermeiden und es ist für deine Hände angenehmer, vor allem wenn du unerfahren bist und den Lenker nicht locker lässt. Erfahrene Radsportler benötigen meist keine doppelte Schicht Lenkerband.

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6. Fahre keine Hochprofil-Felgen

Die meisten Hochprofil-Carbon-Felgen lohnen sich nicht. Und der aerodynamische Vorteil spielt auf Kopfsteinpflaster keine Rolle. Eine breitere Felge sorgt dafür, dass der Reifen runder und breiter wird, weshalb dies eine gute Wahl ist.

Trotz dieses Hinweises wirst du nun wahrscheinlich anmerken, dass die Pro’s Hochprofil-Felgen bei den Klassikern fahren. Dies ist aus dem Grund, da das Rennen zwischen den Kopfsteinpflasterpassagen auch auf normalen Straßen stattfindet und man hier keinen aerodynamischen Nachteil riskieren kann.

7. Fahre mittig

Meistens ist die Mitte einer Kopfsteinpflaster-Straße der beste Ort zum Fahren. Das resultiert daraus, dass Traktoren, LKWs und andere Autos die Seiten der Straße hinunter gedrückt haben und sie nun weit auseinander liegen.

8. Fahre so schnell du kannst

Je schneller du über Pflaster fährst, desto einfacher ist es. Wenn das Pflaster beginnt, sollte man die Geschwindigkeit erhöhen. Sprinte in Richtung des Kopfsteinpflasters und versuche deine Geschwindigkeit zu halten, während du über das Pflaster fährst. Versuche keinen Gang zurück zu schalten. Du wirst anmerken, dass dies eine Menge Energie kostet, aber versuche dennoch bis zum Ende des Pflasters zu fahren.

Reifen und Pflaster Reifen und Pflaster

9. Fahre einen größeren Gang

Es macht Sinn, ein bis zwei Gänge größer zu schalten, als es normal der Fall ist. Dadurch bringst du mehr Druck aufs Hinterrad und es hilft dir deine Geschwindigkeit zu halten. Mit einem kleineren Gang springst du zwischen den Pflastersteinen hin und her, was dich aus dem Rhythmus bringt und dich ausbremst. Es wird dich eine Menge Energie kosten deine Geschwindigkeit wieder aufzunehmen, wenn du langsamer wirst. Versuche deshalb so lange es geht schnell zu fahren.

10. Den Blick voraus!

Fahre vorausschauend. Schaue nicht nur auf deinen Reifen direkt vor dir, denn dann bist du nicht in der Lage auf Unebenheiten der Straße zu reagieren. Deshalb solltest du einige Meter vor dein Rad schauen, um genug Zeit zum Reagiere zu haben. Dies ermöglicht es dir deine Strecke rechtzeitig anzupassen und Defekte zu vermeiden.

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